Anbaugebiet

In Deutschland gibt es 13 Weinanbaugebiete.
Das zweitgrößte mit 23.400 Hektar Rebfläche ist die Pfalz. Entlang der Deutschen Weinstraße erstreckt sie sich auf einer Länge von 80 km und einer Breite von 6-10 km.

Seit 2008 ist die Pfalz mit 5455 ha das größte Riesling-Gebiet der Welt. Spitzenrieslinge von der Mittelhaardt, dem nördlichen Weinbaubereich der Pfalz, zählten in der Vergangenheit zu den teuersten und begehrtesten Weinen der Welt.

Die Pfalz steht auch für Spitzen-Rotweine die fast 40 Prozent der Anbaufläche einnehmen. Die Region ist Deutschlands größtes Rotweingebiet. Dornfelder spielt dabei die Hauptrolle, daneben sind Spätburgunder und Portugieser von besonderer Bedeutung.

Weiß- und Grauburgunder zählen zu den Paradepferden vieler Betriebe, sie werden – wie die Pfälzer Weine insgesamt - mehrheitlich trocken ausgebaut. Ihre Qualität und Typizität wird in neutralen Verkostungen streng geprüft.

Marktführer ist die Pfalz bei Weißherbsten, die zumeist aus der Portugieser-Traube gewonnen werden. Eine Besonderheit der Pfalz ist die Rebsorte St. Laurent, die von Winzern der Region vor dem Aussterben bewahrt. Besondere Akzente setzen die Weinbaubetriebe mit modernen, internationalen Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon oder Sauvignon blanc. Sie gedeihen am Rand des Pfälzerwalds prächtig.

Weinlagen

Wir bewirtschaften 11 ha, u.a. in den Spitzenlagen:

Forster Jesuitengarten

Jesuitengarten

Größe: 7 Hektar

Der Jesuitengarten hat seinen Namen von mehreren Jesuitenklöstern, die früher im Besitz dieser Weinberge waren.

Nach der bayrischen Bodenklassifikation von 1828 ist der Jesuitengarten, nach dem Kirchenstück, die zweithöchst bewertete Weinbergslage der Pfalz. Auf einer Höhe von 120 bis 150 m über dem Meeresspiegel bewirkt die östliche Hangneigung im Jesuitengarten eine außergewöhnlich hohe Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins. Die dichten Ton-und Sandschichten sorgen für einen optimalen Wasserhaushalt und die Aufnahme von Mineralien. Die Weine aus dem Jesuitengarten zeichnen sich durch ihr außergewöhnliches Spiel von Frucht und Mineralität aus.

Forster Ungeheuer

Größe: 29 Hektar

Nach der bayrischen Bodenklassifikation von 1828 wurde diese Lage als Spitzenlage ausgezeichnet.

Der Name der wohl bekanntesten Forster Lage entstand im 17. Jahrhundert, als die Weinberge im Besitz einer Familie Ungeheuer waren. Und Reichskanzler Otto von Bismarck fand den 1873er „ungeheuerlich“ gut. Das Ungeheuer liegt auf einer Höhe von 130 bis 170 m über dem Meeresspiegel. Die leichte Hangneigung nach Südosten bewirkt eine optimale Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins. Die typische Buntsandsteinverwitterung mit dichteren Ton-und Sandschichten, die hier mit Kalkgeröll versetzt sind, sorgen für einen optimalen Wasserhaushalt und einen guten Aufschluss der Mineralien, die dann von der Rebe aufgenommen werden können. Dies verleiht den Weinen aus dem Ungeheuer ihre große Lagerfähigkeit

Forster Pechstein

Pechstein

Größe: 15 Hektar

Nach der bayrischen Bodenklassifikation von 1828 wurde diese Lage als Spitzenlage ausgezeichnet. Der Pechstein, dessen Name sich von dem hohen Basaltanteil der Böden ableitet, liegt auf einer Höhe von 120 bis 160 m über dem Meeresspiegel und weist eine geringe Hangneigung auf.

Ein ehemaliger Vulkan, der Pechsteinkopf, oberhalb von Forst, verteilte vor Urzeitengroße Mengen vulkanischen Gesteins. Nach Südosten ausgerichtet und zum Waldrand hin ansteigend, bewirkt die hohe Sonneneinstrahlung eine hohe Reife. Im Untergrund der Lage befinden sich mehrere Basaltadern, Buntsandsteinverwitterungs-u. sandiger Lehmboden, der stellenweise mit Tonanteilen versetzt ist.

Hier wachsen speziell Rieslinge mit hoher Mineralität, die sich durch eine markante Säurestruktur und Nuancen von Feuerstein auszeichnen.

 

Ruppertsberger Reiterpfad

Größe:

Im Reiterpfadnach Süd-Osten exponiert und zum Waldrand hin ansteigend, herrscht ein fast mediterranes Klima, das durch die Wärmespeicherung der Mauern und ihre Sonnenreflexion hervorgerufen wird. Reiterpfad ist eine Ableitung des lat. Lehnwortes „rutarius“. Ein Rutarier war Angehöriger einer Rotte, die auf bestimmten Wegen (Pfaden) durch das Gebiet zog. Der Boden ist sehr vielgestaltig, über Kalkeinlagerungen, sandig-und steinige Lehmböden. Vom VDP klassifiziert als „Erste Lage“

Deidesheimer Langenmorgen

Größe: 9,8 Hektar

Unterhalb der Statue "Steinerne Eva" befindet sich die nur 7 Hektar große Lage Langenmorgen mit auffallend langen Flurstücken. Sie wird von der Lage Paradiesgarten halbkreisförmig umschlossen. Der "Morgen" weist auf ein Feldmaß hin, das eine Person mit einem Gespann an einem Morgen pflügen kann. Bereits 1491 wurde die Lage erstmals urkundlich erwähnt.

Der Langenmorgen ist ein Südosthang, der durch die optimale Sonneneinstrahlung kleinklimatisch begünstigt ist und somit hohe Mostgewichte hervorbringt. Die Bodenbeschaffenheit ist geprägt von sandigen Lehmen, roten und weißen Buntsandstein-Verwitterungsböden und Sandsteingeröll. Im Langenmorgen findet man sehr starke Lößablagerungen. Somit hat die Rebe zur Entwicklung einen besonders fruchtbaren, wasser-und hrstoffhaltigen Boden. Hoher Kalkanteil im Lößlehm bringt diesen Weinen eine markante Art mit eigener mineralischer Geschmacksnote.

 

Forster Musenhang

Größe: 18 Hektar

Das alte Wort „Lin“ für Flachs und Leinen, was auf früheren Flachsanbau hinweist und „Halde“ für Höhle sind der Namensursprung für die Leinhöhle. Die südliche Hangneigung und der leicht erwärmbare, lehmige Sandboden geben den Trauben einen Reifevorsprung, der verantwortlich ist für eine abgerundete Säure und die Fruchtigkeit der Weine.

Deidesheimer Herrgottsacker

Größe: 121,5 Hektar

Von „Gottessacker“ – Friedhof- abgeleitet, ergibt sich der bekannte Weinlagenname Herrgottsacker. Auf stark wechselnden, vorwiegend Buntsandstein-Verwitterungsböden wachsen duftige, früh trinkreife Rieslingweine mit moderater Säure.

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Weingut Lindenhof

Weinstraße 55 • D-67147 Forst
Tel. +49 6326 338  •  Fax +49 6326 7556
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